Kommunikation, Medien und Horizonterweiterung: Zwischen Meinungsvielfalt und Manipulation
Die Begegnung mit anderen und mit der Gesellschaft vollzieht sich in der Kommunikation.
Das Grundgesetz garantiert in Artikel 5 das Recht der freien Meinungsäußerung, die Pressefreiheit und das Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren. Daher gibt es keine Zensur und ist Political Correctness, die Viele für eine der dümmsten Erfindungen aus den USA halten, keine Anforderung des Grundgesetzes. Politischer Diskurs ermöglicht andersartige Grundüberzeugungen und Realitätsauffassungen zu verstehen, anzuerkennen und die eigenen Ansichten auf einen anderen Standpunkt hin zu relativieren.
Kommunikation ist vielgestaltig und dramatisch. Kommunikation kann Information wie auch Manipulation sein. Dabei geht es nicht allein um den Inhalt, d.h. was berichtet wird und wie diese Information entsteht, sondern auch um die Beziehung, d.h. wie kommuniziert wird und wer mit wem kommuniziert. Kommunikation und damit auch gesellschaftliche Prozesse sind geprägt von Missverständnissen und Verständniskonflikten. Information und Kommunikation über Kommunikation kann Risiken, Probleme und „blinde Flecken“ bewusst machen. Sich ihrer Möglichkeiten und Gefahren bewusst zu sein, verhindert ihr Opfer zu werden.
Bevor Gutenberg den Buchdruck erfand, wurden Bücher von Hand vervielfältigt - also tatsächlich Wort für Wort abgeschrieben. Dies geschah fast ausschließlich durch fleißige Mönche, was der Kirche unter anderem Einfluss auf Themen, Inhalte und Übersetzungen sicherte.
Martin Luther war mit seiner Reformationsbewegung auch deshalb erfolgreich, weil er die Bibel vom Lateinischen ins deutsche übersetzte und drucken ließ.
Die Bedeutung der Medien kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, bestimmen sie doch tiefgreifend unser Denken und Zusammenleben. Im Durchschnitt konsumiert die Gruppe der 14-49 jährigen täglich 160 Minuten Radio, 156 Minuten Fernsehen, 49 Minuten Internet und 37 Minuten Printmedien. Das heißt, der Medienkonsum erhöht sich ständig.
Gleichzeitig steht die Medienlandschaft vor einschneidenden Veränderungen. Sie wird zwar bunter und vielleicht unterhaltsamer doch durch die Medienkonzentration droht der Verlust der wesentlichen Pressetugenden: freiheitliche, unabhängige Berichterstattung und Meinungsvielfalt.
Mit dem Internet erreichen wir die derzeitige Spitze der Demokratisierung der Medien. Im Grunde kann heute jeder mit vergleichsweise wenig Geld einen Fernsehsender über das Internet betreiben. Dies birgt Chancen: Viele Menschen erhalten nur über das Internet Zugang zu freien Informationen. Daher arbeit China auch mit Nachdruck daran,, das Netz staatlicher Kontrolle zu unterwerfen. Aber das Internet birgt auch Risiken wie beispielsweise die Verbreitung von Kinderpornographie oder Terrorbotschaften zeigt.
Manipuliert die Regenbogenpresse die Massen? Bestimmten die Medien die Meinung ihrer Leser oder schreiben Redakteure nur das, was die Masse denkt, meint und daher lesen will. Ist die permanente Wiederholung der immer gleichen Bilder zweier Flugzeuge und zweier Hochhäuser Information oder Infotainment? Wie sollen wir es beurteilen, wenn im deutschen Privatfernsehen in den Nachrichtensendungen schönes sommerliches Badewetter den Stellenwert von Weltpolitik erlangt? Wie sollen wir auf die Tatsache reagieren, dass finanzstarke arabische Muslime weltweit massenweise Koranübersetzungen verbreiten und Koranschulen und Universitäten gründen? Inwiefern haben Konflikte etwas mit der Undurchschaubarkeit der Kommunikation zu tun? Und wann werden Konflikte zwischen Menschen im Dialog anscheinend unlösbar und eskalieren? Warum geschieht dies und wie können Dialoge wieder aufgenommen und so Konflikte befriedet und gelöst werden?
Der Mensch als geistig hoch aktives Wesen, sein Wissen und seine Art Wissen, zu erlangen und zu verteilen soll Thema dieser Rubrik sein.
Das Grundgesetz garantiert in Artikel 5 das Recht der freien Meinungsäußerung, die Pressefreiheit und das Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren. Daher gibt es keine Zensur und ist Political Correctness, die Viele für eine der dümmsten Erfindungen aus den USA halten, keine Anforderung des Grundgesetzes. Politischer Diskurs ermöglicht andersartige Grundüberzeugungen und Realitätsauffassungen zu verstehen, anzuerkennen und die eigenen Ansichten auf einen anderen Standpunkt hin zu relativieren.
Kommunikation ist vielgestaltig und dramatisch. Kommunikation kann Information wie auch Manipulation sein. Dabei geht es nicht allein um den Inhalt, d.h. was berichtet wird und wie diese Information entsteht, sondern auch um die Beziehung, d.h. wie kommuniziert wird und wer mit wem kommuniziert. Kommunikation und damit auch gesellschaftliche Prozesse sind geprägt von Missverständnissen und Verständniskonflikten. Information und Kommunikation über Kommunikation kann Risiken, Probleme und „blinde Flecken“ bewusst machen. Sich ihrer Möglichkeiten und Gefahren bewusst zu sein, verhindert ihr Opfer zu werden.
Bevor Gutenberg den Buchdruck erfand, wurden Bücher von Hand vervielfältigt - also tatsächlich Wort für Wort abgeschrieben. Dies geschah fast ausschließlich durch fleißige Mönche, was der Kirche unter anderem Einfluss auf Themen, Inhalte und Übersetzungen sicherte.
Martin Luther war mit seiner Reformationsbewegung auch deshalb erfolgreich, weil er die Bibel vom Lateinischen ins deutsche übersetzte und drucken ließ.
Die Bedeutung der Medien kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, bestimmen sie doch tiefgreifend unser Denken und Zusammenleben. Im Durchschnitt konsumiert die Gruppe der 14-49 jährigen täglich 160 Minuten Radio, 156 Minuten Fernsehen, 49 Minuten Internet und 37 Minuten Printmedien. Das heißt, der Medienkonsum erhöht sich ständig.
Gleichzeitig steht die Medienlandschaft vor einschneidenden Veränderungen. Sie wird zwar bunter und vielleicht unterhaltsamer doch durch die Medienkonzentration droht der Verlust der wesentlichen Pressetugenden: freiheitliche, unabhängige Berichterstattung und Meinungsvielfalt.
Mit dem Internet erreichen wir die derzeitige Spitze der Demokratisierung der Medien. Im Grunde kann heute jeder mit vergleichsweise wenig Geld einen Fernsehsender über das Internet betreiben. Dies birgt Chancen: Viele Menschen erhalten nur über das Internet Zugang zu freien Informationen. Daher arbeit China auch mit Nachdruck daran,, das Netz staatlicher Kontrolle zu unterwerfen. Aber das Internet birgt auch Risiken wie beispielsweise die Verbreitung von Kinderpornographie oder Terrorbotschaften zeigt.
Manipuliert die Regenbogenpresse die Massen? Bestimmten die Medien die Meinung ihrer Leser oder schreiben Redakteure nur das, was die Masse denkt, meint und daher lesen will. Ist die permanente Wiederholung der immer gleichen Bilder zweier Flugzeuge und zweier Hochhäuser Information oder Infotainment? Wie sollen wir es beurteilen, wenn im deutschen Privatfernsehen in den Nachrichtensendungen schönes sommerliches Badewetter den Stellenwert von Weltpolitik erlangt? Wie sollen wir auf die Tatsache reagieren, dass finanzstarke arabische Muslime weltweit massenweise Koranübersetzungen verbreiten und Koranschulen und Universitäten gründen? Inwiefern haben Konflikte etwas mit der Undurchschaubarkeit der Kommunikation zu tun? Und wann werden Konflikte zwischen Menschen im Dialog anscheinend unlösbar und eskalieren? Warum geschieht dies und wie können Dialoge wieder aufgenommen und so Konflikte befriedet und gelöst werden?
Der Mensch als geistig hoch aktives Wesen, sein Wissen und seine Art Wissen, zu erlangen und zu verteilen soll Thema dieser Rubrik sein.

