Schluss mit den Panik-Parolen vom Klimachaos!
Tuesday, August 17. 2010
Die Naturkatastrophen dieser Tage bringen ein Thema zurück in die Medien, dessen Bedeutung zuletzt eher eine untergeordnete Rolle spielte: Den Klimawandel. Sind die Katastrophen ein Zeichen dafür, das sich die Erderwärmung wieder beschleunigt? Wie eigentlich wird das Jahr 2010 statistisch ausfallen für die Klimaforscher?
Das Jahr hat gerade etwas mehr als seine erste Hälfte durchlaufen, viel mehr als die Daten für Januar bis Juni liegen nicht vor. Auch wenn sich andeutet, dass der Juli außerordentlich heiß ausfiel, so können doch Äußerungen, wie sie kürzlich häufiger zu hören waren, dass „dieses Jahr“ nämlich global gesehen das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen sei, zu diesem Zeitpunkt allenfalls zur Hälfte richtig sein. Sie beziehen sich auf das amerikanische NOAA-Institut, das die ersten sechs Monate als Rekordjahreshälfte bezeichnet. Was aber sagen uns die Daten genau?
Zunächst etwas für uns Verwunderliches: Trotz des nicht nur in Deutschland und Europa sondern in den meisten Ländern nördlich des Äquators so katastrophal kalten Winters war es im Durchschnitt der Monate Januar bis Juni gerade auf der Nordhalbkugel wohl tatsächlich so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. [...]
Auch die Meere haben sich stark erwärmt. Ursache für die hohen Werte im ersten Halbjahr 2010 dürfte zumindest auch der El-Nino-Effekt vor der Küste Perus sein, der bei seinem winterlichen Auftritt im Rhythmus von vier, fünf Jahren das weltweite Klima stets aufheizt und auch das übrige Wettergeschehen stark beeinflusst. 2010 ist ein El-Nino-Jahr. Derzeit scheint die Erwärmungstendenz des Meeres gestoppt, manches deutet auf eine Abkühlung hin. Bahnt sich da ein La-Nina-Effekt an, der oft nach einem El Nino kommt und bisweilen für einen globalen Temperatursturz sorgt? [...]
Das Jahr hat gerade etwas mehr als seine erste Hälfte durchlaufen, viel mehr als die Daten für Januar bis Juni liegen nicht vor. Auch wenn sich andeutet, dass der Juli außerordentlich heiß ausfiel, so können doch Äußerungen, wie sie kürzlich häufiger zu hören waren, dass „dieses Jahr“ nämlich global gesehen das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen sei, zu diesem Zeitpunkt allenfalls zur Hälfte richtig sein. Sie beziehen sich auf das amerikanische NOAA-Institut, das die ersten sechs Monate als Rekordjahreshälfte bezeichnet. Was aber sagen uns die Daten genau?
Zunächst etwas für uns Verwunderliches: Trotz des nicht nur in Deutschland und Europa sondern in den meisten Ländern nördlich des Äquators so katastrophal kalten Winters war es im Durchschnitt der Monate Januar bis Juni gerade auf der Nordhalbkugel wohl tatsächlich so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. [...]
Auch die Meere haben sich stark erwärmt. Ursache für die hohen Werte im ersten Halbjahr 2010 dürfte zumindest auch der El-Nino-Effekt vor der Küste Perus sein, der bei seinem winterlichen Auftritt im Rhythmus von vier, fünf Jahren das weltweite Klima stets aufheizt und auch das übrige Wettergeschehen stark beeinflusst. 2010 ist ein El-Nino-Jahr. Derzeit scheint die Erwärmungstendenz des Meeres gestoppt, manches deutet auf eine Abkühlung hin. Bahnt sich da ein La-Nina-Effekt an, der oft nach einem El Nino kommt und bisweilen für einen globalen Temperatursturz sorgt? [...]
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